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Epicrates cenchria cenchria - Rote Regenbogenboa

Art: Epicrates cenchria cenchria
Familie:
Boidae
Lebensraum:
Regenwald und Grasland
Verbreitung:
Nördliches und zentrales Südamerika
Nahrung:
Kleinsäuger und Vögel
Max. Temperatur:
30-32° Grad
Min. Temperatur:
27° Grad
Nachtabsenkung:
Mind. 5°
Luftfeuchtigkeit: 70-90 %

Die Rote Regenbogenboa ist eine Schlankboa und gehört den Riesenschlangen (Boidae) an. Ihr natürlicher Lebensraum ist der Regenwald und Grasland in dem nördlichen und zentralen Südamerika. Sie gehört wohl zu den schönsten Boas überhaupt, im richtigen Licht schimmert ihre Haut in allen Regenbogenfarben, daher auch ihr Name.

Nahrung und Futterbeschaffung

Bei Boas muss man darauf achten, dass man ihnen nicht zuviel Futter anbietet, da die Tiere sehr schnell verfetten können. Wir bieten unseren ausgewachsenen Tieren alle 3-4 Wochen eine grosse Ratte an. Da Ratten recht lange Zähne haben und die Boa ernsthaft verletzten könnte, füttern wir gefrohrenes (natürlich erst nach dem Auftauen! :-)) Futter oder Prekilled Futter.

Zucht

Regenbogenboas sind lebendgebärende Tiere, bei uns beginnt die Balzzeit im März/April, in der der Bock sein Fressen einstellt. Ca. 2 Monate später frisst er wieder, sie aber nicht mehr, bei unserer Dame ist dies mehr oder weniger ein eindeutiges Zeichen, dass sie trächtig ist. Nach ca. 1-2 Monaten nach der Paarung sucht sie sich nur noch warme bis heisse Plätze aus, sie wird, trotz Futterverweigerung, dicker im Bauchbereich und reagiert äusserst zickig. Die Trächtigkeit dauert bei Regenbogenboas zwischen 4-8 Monaten, je nach Temperaturen variiert hier die Dauer. Bei der Geburt können ebenfalls mehrere Wachseier abgelegt werden. Diese, wie auch die Jungtiere sollten nach der Geburt aus dem Terrarium entfernt werden - die Regenbogenboa neigt dazu Wachseier zu fressen - ebenfalls tote Jungtiere.
Man geht davon aus, dass dies der Stärkung des geschwächten Immunsystemes des Weibchens dient. Nach der Geburt erfolgt eine Häutung, dannach sollte die Fütterung mit kleinen Nagern (ausgewachsene Mäuse oder kleine Ratte) angefangen werden, nach langer Fütterungsverweigerung sollte man hier vorerst vorsichtig beginnen.

Die Jungtiere sind ca. 20-30 cm lang und fressen nach der Ersthäutung Rattenpinkys. Sie sollten separat - zur Kontrolle jedes Tieres - gehalten werden. Ausserdem gelten junge Tiere als äussert agressiv und angriffslustig.

 

 

 

 

   

 
       
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